Terrassengestaltung leicht gemacht: Tipps für Balkon und Terrasse

Terrassengestaltung

Die Terrassengestaltung rückt Jahr für Jahr näher sobald die ersten Sonnenstrahlen Eis und Frost zum Schmelzen bringen und der Frühling Einzug hält. Bevor sich Hobbygärtner bei der Terrassengestaltung Gartenmöbeln und Kübelpflanzen widmen, sollten Terrasse und Balkon einer Generalprobe unterzogen werden: Den Balkon und die Terrasse zu reinigen und auf Schäden zu überprüfen sollte an erster Stelle stehen, denn der Winter kann so manche Spuren hinterlassen.

Terrassengestaltung
Bevor Sonnenstrahlen auf der Terrasse genossen werden kann, bedarf es einer Generalprobe. Foto: Helga Hauke / pixelio.de

Balkon auf Schäden prüfen

Wer auf dem Balkon die ersten warmen Sonnenstrahlen genießen möchte, sollte zunächst dafür sorgen, dass keine Gefahren mehr drohen. Risse können dafür sorgen, dass der Balkon instabil geworden ist. Schon in die kleinsten Risse kann Wasser eindringen und sich ausdehnen, wenn es gefriert. Taut es im Frühjahr wieder, dringt es tiefer in die Konstruktion ein. Im schlimmsten Fall übersieht man Risse, die jedoch die Stabilität des Balkons angreifen.

Gerade bei Altbauten sollte man jeden kleinsten Riss genau inspizieren, um ein Abbrechen des Balkons zu vermeiden. Dabei besonders auf die Bereiche achten, wo Balkon und Hauswand ineinander übergehen. Sogenannte Wassernasen sind von außen sichtbare Hinweise, dass Wasser in die Konstruktion geraten ist. Ganz wichtig ist auch das Überprüfen von morschen Stellen bei Balkonen mit Holzgeländer. Professionelle Handwerker können den Schaden beheben. Am besten zeitnah nach Frost, damit sich Wasserschäden nicht auf die Hauswand ausdehnen.

Terrasse und Balkon reinigen

Damit auch jeder kleine Riss entdeckt werden kann, sollten Terrasse und Balkon gründlich gereinigt werden. Bei Balkonen ist es wichtig, das Abflüsse von Schmutz und alten Blättern zu befreien, damit bei Regen das Wasser ungehindert abfließen kann. Auf Terrassen sind Moosen und Algen häufig ein Problem. Diese bilden einen rutschigen Film auf dem Holzboden und sind schwer wegzubekommen. Wer keinen Hochdruckreiniger parat hat, kann auf das Hausmittel Grüne Seife zurückgreifen. Diese Methode ist zwar mühsam, aber effektiv und gut für den Geldbeutel.

Gartenmöbel auf Vordermann bringen

Zur Terrassengestaltung zählen natürlich auch schöne Gartenmöbel. Diese bedürfen wie der Balkon oder die Terrasse selbst ebenfalls einer Grundreinigung. Zu beachten ist hierbei das Material, aus denen die Gartenmöbel bestehen. Einfachstes Hausmittel um Gartenmöbel von Schmutz und Belägen zu befreien ist Seifenlauge. Holz sollte in Richtung Maserung mit einer Bürste nicht allzu feucht abgewischt und danach trocken gewischt werden. Gartenmöbel aus Kunststoff sollten auf keinen Fall mit Scheuermitteln gereinigt werden. Diese sind zu aggressiv und können Kratzer hinterlassen.

Terrassengestaltung mit Kübelpflanzen

Ist die eher störende und mühselige Arbeit erstmal erledigt, dürfen Hobbygärtner sich nun den schönen Dingen widmen: Die Bepflanzung der Terrassen und Balkone. Kübelpflanzen sorgen für besonders schöne Farbtupfer auf Terrasse und Balkon. Sie bringen Frische, verschönern kahle Ecken und sorgen für Sichtschutz. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Pflanzen, die sich für Terrasse und Balkon eignen, gibt es in allen Formen und Farben. Wichtig sind die Ansprüche der Pflanzen. Nicht jede mag Schatten oder viel Sonne. Beachtet man diese, spart man sich jede Menge Ärger bei der Terrassengestaltung.

Kübelpflanzen können nach verschiedenen Mustern kombiniert werden. Entweder werden gleiche Pflanzenarten in verschiedenen Farben, oder umgekehrt, gleiche Farben und verschiedene Pflanzen miteinander kombiniert. Ein schöner Trick ist die Drei-Stufen-Regel: Dafür sucht man sich Pflanzen in drei verschiedenen Höhen; es darf auch gerne eine hängende Pflanze sein. Das Beispiel auf dem Bild zeigt eine Kombination aus typischen Frühlingsblumen: Ranunkel, Stiefmütterchen, Nelken und Bellis.

Terrassengestaltung mit Kübelpflanzen
Kübelpflanzen auf Terrassen können auf verschiedene Weisen kombiniert werden. Foto: Christina Schröder

Wohnliche Terrassengestaltung

Nicht nur Blumen machen eine Terrasse oder einen Balkon wohnlicher, auch Dekorationen und Beleuchtungen können viel her machen. Lichterketten bzw. Lichtergirlanden zaubern eine stimmungsvolle Atmosphäre. Aber auch Windlichter, Öllampen oder Fackeln sind mit ihren angenehmen, weichen Lichtern beliebte Mittel, Terrassen und Balkone zu beleuchten. Niemals sollten Kerzen jedoch unbeaufsichtigt sein, damit lange, gemütliche Abende auf dem neuen Balkon oder der neuen Terrasse im Wege steht.

Kosten beim Bau eines Schwimmteichs

Wer sich den Traum vom natürlichen Badespaß im eigenen Garten erfüllen kann, weiß oft nicht welche Kosten beim Bau eines Schwimmteichs auf einen zukommen können. Gerade Folgekosten, die bei der Pflege entstehen, werden oft nicht mit einberechnet, und Laien versuchen häufig am falschen Ende Kosten durch Eigenarbeit zu sparen. Beim Planen und Bauen eines Schwimmteichs ist der Weg zum Profi jedoch unumgänglich.

Üppige Natur mit Schwimmteichen

Schwimmteiche sind immer ein Hingucker im Garten. Im Unterschied zum Swimmingpool besteht ein Schwimmteich aus zwei Teilen: Einem Schwimm- und einem Pflanzenbereich. Den Gestaltungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Der Pflanzenbereich kann größer oder kleiner ausfallen, wie es beliebt, oder gar ganz weggelassen werden. Die Form des Schwimmbereichs kann ebenfalls individuellen Wünschen entsprechen. Form und Pflanzen sorgen dafür, dass der Schwimmteich sich harmonisch ins Gartenbild integriert und bieten neuen Lebensraum für viele Tiere, die von solchen Anlagen profitieren. Insekten. Frösche, Libellen und Schmetterlinge fühlen sich hier schnell heimisch. Besonders beliebt sind angrenzende Terrassen, die zwischen Haus und Teich liegen und gleichzeitig als Steg dienen. So ist der Übergang fließend und man kann die idyllische Natur auch durch das Fenster beobachten und genießen.

Bild 1: Romantische Teichanlage - nützlich für Mensch und Natur
Bild 1: Romantische Teichanlage – nützlich für Mensch und Natur

Pflegebedarf bei Schwimmteichen

Schwimmteiche sind naturbelassen, Chemikalien kommen nicht zum Einsatz. Die Reinigung des Wassers wird von Pflanzen und Mikroorganismen übernommen. Technik in Form einer Pumpe und eines Skimmers kommen nur zum Einsatz, um die Oberfläche des Wassers in regelmäßigen Abständen zu säubern. Generell nimmt die Pflege weniger Zeit in Anspruch als bei einem Swimmingpool. Die Pflanzen müssen zurückgeschnitten werden, das Wasser einmal im Jahr abgesaugt werden. Lediglich im Herbst fällt etwas mehr Pflege an. Der Schwimmteich muss vom herabfallenden Laub befreit werden, damit wichtigen Mikroorganismen nicht geschadet wird. Abhilfe kann durch spezielle Laubnetze geschafft werden.

Planen und bauen eines Schwimmteichs

Für Schwimmteiche müssen mindestens 50 – 60 Quadratmeter eingeplant werden, da die Regenration etwa 50 Prozent der Gesamtfläche benötigt. Die Kosten liegen bei mehreren tausend Euro. Laien können Kosten sparen, wenn sie den Aushub des Teiches übernehmen. Am anderen Enden sollte jedoch nicht zu viel gespart werden. Häufig entstehen Fehler, die nur durch hohe Folgekosten beseitigt werden können. Deswegen sollte immer ein auf Schwimmteiche spezialisierter Fachmann beauftragt werden. Auf Pool For Nature gibt es eine Liste von zuverlässigen Experten. Nur sie können gewährleisten, dass Planung und Bauweise korrekt durchgeführt und geeignete Materialen und Pflanzen eingesetzt werden. Sie stehen auch längerfristig als Ansprechpartner zur Verfügung. Nach der Fertigstellung des Schwimmteichs machen die Experten Eigentümer mit der Pflege des Pools vertraut. Des Weiteren werden auf Pool For Nature Faktoren aufgelistet, die die Kosten beim Bau eines Schwimmteichs bestimmen und beeinflussen. Vor allem werden Folgekosten, die etwa bei der Pflege des Schwimmteichs entstehen, nicht berücksichtigt.

Wer sich für einen Schwimmteich entscheidet, investiert für Jahrzehnte. Schwimmteiche sollten deswegen immer auf die individuellen Bedürfnisse und an die Möglichkeiten im Garten angepasst werden, damit Eigentümer sich auch lange am Anblick eines Schwimmteichs erfreuen können.

Bildquellen:
Bild 1 und Artikelbild: © moorhenne – www.pixelio.de

Der Grillplatz als Teil der Gartengestaltung

Grillen ist ein Vergnügen, was sich einer anhaltenden Begeisterung erfreut. Freunde und Familie kommen an der Feuerstelle im Garten zusammen, um gemeinsam ein paar schöne Stunden im Freien zu genießen. Dazu gibt es ein herzhaftes Essen. Für Grillfans bietet es sich daher an, einen Grillplatz als Teil der Gartengestaltung aufzufassen und selbigen im Garten als festen Bestandteil zu integrieren. Bevor der Grillplatz gebaut wird sind jedoch noch einige wichtige Planungen und Vorbereitungen zu treffen.

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Gartenhaus bauen und viele Fragen

Ein Gartenhaus ist eine nützliche Anschaffung. Das wird dem Eigentümer immer bewusster, je länger er im Genuss einer solchen Einrichtung ist. Nach einigen Jahren jedoch werden aber auch die Fehler deutlich, die bei der Planung und Aufstellung gemacht wurden. Daher seien in der Folge einige Probleme etwas näher erläutert, die sich aufgrund von mangelhafter Ausführung ergeben können.

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Garten-Trend 2015: Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit hat sich in vielen Konsum- und Lebensbereichen zum Schlagwort entwickelt. Gerade bei der Gartengestaltung ist es wortwörtlich zu verstehen, da der Garten die Schnittstelle zwischen urbanem und naturorientiertem Leben ist. Die wachsende Zahl nachhaltiger Produkte kommt daher nicht überraschend; wer seinen Garten auf die kommende Saison vorbereitet, ist gut beraten, diesen Aspekt zu beachten.

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Mit Baumfarn mehr Exotik in den Garten bringen

Der Garten bietet in so manchen Wohnanlagen viel Spielraum für eigene Initiative. Im zeitigen Frühjahr sind schon sehr wichtige Vorbereitungen für das Gartenjahr zu treffen, die den Erfolg der Gartenarbeit in Bezug auf Ertrag und optischer Gestaltung ganz entscheidend beeinflussen. Unter anderem sollten jetzt der Rasen gedüngt, Rosen und Hecken zurückgeschnitten und die ersten Salatpflanzen gesetzt werden, wenn der Standort frostsicher ist. Wenn man über größere Gartenflächen verfügt, dann mögen auch andere Optionen für die Gartengestaltung in den Bereich des Machbaren rücken, wie etwa die Anlage eines Gartenteichs.

Inspirationen zur Gartengestaltung

Neue Ideen und interessante Anregungen für alternative Gartengestaltung findet man unter anderem bei einem Besuch im botanischen Garten wie beispielsweise hier. Ein solcher Ausflug mag die eigenen Vorstellungen um viele schöne Ideen bereichern.

Wer in seinem eigenen Garten eine etwas exotischere Atmosphäre schaffen will, der sollte sich ein wenig mit dem Thema Baumfarne beschäftigen. Sie sind in unseren Breitengraden noch eher selten zu finden, da sie in kälteren Zeiten verdrängt wurden. Die Baumfarne (Cyatheales) sind eine Ordnung der Farne und traten erstmals im Jura, also vor ca. 150 bis 200 Millionen Jahren auf, wobei sich heutzutage immer mehr Hobbygärtner finden, welche diese uralten Farne wiederaufleben lassen. Es gibt eine ganze Reihe an Arten von Baumfarnen und Farnen, wie beispielsweise auf der Seite vom palmenmann.de zu sehen ist, die weniger große Platzansprüche haben und für viele Gartenliebhaber den richtigen Einstieg in die Gartengestaltung mit derart exotischen Pflanzen sein können.

Traditionelles Haus in Hell Bourg, Reunion Bild: © clombumbus - Fotolia.com
Traditionelles Haus in Hell Bourg, Reunion
Bild: © clombumbus – Fotolia.com

Baumfarne und ihre Ansprüche an den Standort

Da Baumfarne sowohl frostempfindlich sind als auch Probleme mit zu trockenen und heißen Standorten haben, bescheren sie dem Gartenfreund eine gewisse Herausforderung in Bezug auf Haltung und Pflege. Aufgrund ihrer Vorlieben für feuchte, halbschattige und mäßig warme Standorte finden sich wildwachsende Kulturen vorzugsweise in subtropischen Gebieten wie es sie etwa in Australien und Neuseeland gibt. Bis auf wenige Arten, können Baumfarne hierzulande nur in tropischen Gewächshäusern sicher überleben. Einige wenige Arten wie die Dicksonia Antarctica vertragen auch geringe Nachtfröste.

Bis auf wenige Gebiete in Europa, wie vielleicht in Südengland, ist ein dauerhafter Standort im Freien auch für die Dicksonia Antarctica nicht sicher, sodass sich der Gartenfreund mit dem Hang zu solch exotischer Gartenkultur möglichst andere Wege suchen muss, um Baumfarne für seinen Garten vorzusehen. Diese Möglichkeit besteht mit solchen Arten, die in Kübeln gepflanzt werden können.

Baumfarne in ihrer natürlichen Umgebung
Baumfarne in ihrer natürlichen Umgebung

Exotische Pflanzen richtig behandeln

Als wesentliches Unterscheidungsmerkmal gegenüber dem herkömmlichen Farn entwickelt der Baumfarn einen Stamm und wird durch sein palmenähnliches Aussehen daher wesentlich interessanter für die Gartenkultur. Baumfarne wie die Sorte Dicksonia Antarctica sind ideal für die Haltung im Kübel geeignet und entwickeln eine Baumkrone mit einem Durchmesser von bis zu 2 Metern. Für die sichere Überwinterung ist jedoch ein Platz im Wintergarten, oder einem entsprechend großen Gewächshaus vorzusehen in dem sichergestellt ist, dass die Nachttemperaturen möglichst nicht unter – 5° C fallen.

Aber auch damit sind noch nicht alle Voraussetzungen an die richtige Haltung und Pflege dieser Art von Farnen erfüllt. Der Nährboden sollte mit Blähton oder Kies durchsetzt sein, um gute Belüftung vom Wurzelwerk sicherzustellen. Ganz wichtig ist auch, Blätter und Stamm dauerhaft feucht zu halten und Austrocknung auf jeden Fall zu vermeiden.

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Den Garten auf den Frühling vorbereiten

Die ersten Gartenarbeiten

Noch hat der Winter die Bäume und Pflanzen fest im Griff, doch schon bald werden die ersten Sonnenstrahlen die Keime zum Treiben bringen und überall sprießen kleine grüne Knospen aus dem Boden. Schon jetzt stehen einige Arbeiten im Garten an, die es vor dem Frühlingsstart zu erledigen gilt.

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Kübelpflanzen zur natürlichen Gestaltung von Garten und Terrasse

Die Einrichtung und die Gestaltung von Wohnraum inklusive aller Außenbereiche wie Balkon und Terrasse, die häufig auch für längere Aufenthalte genutzt werden, ist vielen Menschen ein wichtiges Bedürfnis. Rechnet man den gesamten Zeitaufwand zusammen, die der Bundesbürger für Reparaturarbeiten, Hausgestaltung und Gartenarbeit in seinem Leben aufwendet, so soll sich die anteilige Lebenszeit für manche in einer Größenordnung von zehn Jahren und darüber bewegen. Mehr als 80 Prozent seiner Lebenszeit hält sich im Durchschnitt jeder Mensch in geschlossenen Räumen auf.

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Vogelhaus selber bauen oder kaufen?

Vogelhäuschen im Winter

In der jährlich anstehenden kühleren Herbst- und Winterzeit benötigen viele Vögel die menschliche Hilfe, um eine geeignete Unterkunft oder ausreichend Futter zu finden. Ein Vogelhaus oder ein Vogelfutterhaus bieten Schutz und die Möglichkeit für die Tiere, gerade bei geschlossener Schneedecke und Frosttagen ausreichend Futter zu bekommen. Davon abgesehen ist ein Vogelhäuschen oder ein Vogelfutterhaus im eigenen Garten ein schöner Anblick. Vor allem dann, wenn sich eine ganze Schar kleiner Piepmätze um das Vogelhäuschen herum versammelt. Dabei kann das Vogelfutterhaus auch so aufgestellt werden, das es vom Fenster oder dem Wintergarten aus beobachtet werden kann.

Vogelhäuschen im Winter
Vogelhaus selber bauen oder kaufen? Foto von Sascha Kohlmann unter der CC BY-SA 2.0 Lizenz

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Zaunanlagen nicht nur als Grundstücksgrenze

Zu Großmutters Zeiten hat der bewährte Staketenzaun die hauseigenen Grundstücksgrenze markiert, diente gleichzeitig aber auch als Schutz vor Wildtieren aller Art oder auch vor gefräßigen Ziegen und Kühen, die sich ohne derartige Schutzvorkehrungen schnell an schmackhaftem Gemüse und Gräsern im Garten bedient hätten.

Obwohl aus einfachen Holzstangen gefertigt, die regelmäßiger Ausbesserung oder gar Erneuerung bedurften, war der Holzzaun in der Form vom Staketenzaun oder in anderer einfacher Bauweise im Zusammenspiel mit einem traditionell angelegten Gemüsegarten und bunten Blumenbeeten ein angenehmer Anblick, der auch heute noch in so manchem Bauerngarten bewundert werden kann.

Bild1:  "Bauerngarten mit Holzzaun"
Bild1: „Bauerngarten mit Holzzaun“

Über Traditionelle Gartenzäune

Der Baustoff Holz lieferte zu allen Zeiten geeignetes Material, das leicht beschafft werden konnte und wenig kostete. Gleichwohl ist der manuelle Aufwand nicht zu unterschätzen, der besonders bei einem Holzzaun anfallen kann. Mindestens jedes 2. Jahr müssen Farbe oder Holzschutzanstrich neu aufgetragen werden, wenn ein konstant gutes Aussehen solcher Zäune aufrecht erhalten werden soll. In der Regel fallen auch noch einige zeitraubende Vorarbeiten an, wie das Reinigen und Vorschleifen der zu behandelnden Holzflächen.

Das gilt auch in besonderer Weise für schmiedeeiserne Gartenzäune, die, wenn nicht durch Maßnahmen wie einer Feuerverzinkung schnell das Rosten anfangen und in der Folge mühseliges Reinigen, der Behandlung mit einem wirksamen Rostschutz und aufwändigen Neuanstrichen bedürfen. Schmiedeeiserne Gartenzäune sind dabei nicht die typischen Eingrenzungen eines Bauerngartens, sondern dienen bereits mehr der Optik, die zuweilen auch künstlerische Züge tragen kann, wie es mit der Berufsbezeichnung “Kunstschmied“ so trefflich ausgedrückt wird.

Der Sichtschutzzaun und andere Zaunanlagen

Heutzutage ist die Funktion vom Gartenzaun weit vielfältiger als früher, wobei die Gestaltungsmöglichkeiten, die verwendeten Materialien, Formen und Farben natürlich auch den potenziellen Käufer animieren, seine Grunstücksgrenze und sein Außenanlagen insgesamt durch attraktive Zaunanlagen ins rechte Licht zu rücken, wie hier bei mesem.de gezeigt wird.

Gerade in eng bebauten Wohnanlagen, Reihenhaussiedlungen, oder gut einsehbaren Grundstücksbereichen installieren viele Hauseigentümer einen Sichtschutzzaun, um neugierige Blicke vorbeilaufender Passanten abzuhalten, oder einfach nur, um ihre Privatsphäre zu wahren. Für diese Zwecke reichen oft einfache, vorgefertigte Holzwände aus, die es vom Hersteller häufig in den verschiedensten, heimischen Holzarten zu kaufen gibt. Solche Holzwandmodule gibt es auch mit integrierten Rankgittern. Solche Rankhilfen dienen später Kletterrosen oder irgendwelchen Grünpflanzen als Halt und beleben den Anblick solcher Zäune, die ansonsten eintönig und langweilig wirken würden.

Oftmals sind es auch nur kleinere Bereiche, wie etwa eine Terrasse, die durch eine geeignete Einfassung verschönert und vor Wind geschützt werden soll. Für solche Zwecke werden vermehrt Verglasungen mit Strukturelementen verwendet, wie hier gezeigt.

Bild 2: "Palmenstruktur im Glas"
Bild 2: „Palmenstruktur im Glas“

Zaunanlagen aus Kunststoffen oder Aluminium

In der Zwischenzeit gibt es für diese und ähnliche Zwecke auch andere geeignete Materialien, wie etwa Kunststoffe oder Aluminium, die später nur noch wenig manuellen Aufwand erforderlich machen, wenn die daraus produzierten Zaunanlagen einmal montiert sind. Der Baustoff Aluminium hat zudem ein geringes Gewicht und hält auch größeren Temperaturunterschieden ohne merkliche Verformungen stand.

Seitdem diese Baustoffe für Zaunanlagen aller Art entdeckt wurden, hat sich auch die Vielfalt und das gesamte Spektrum des Angebotes für Gartenzäune, Sichtschutzzäune, Trennwände auf Terrassen und dergleichen signifikant vergrößert. Die ‚Online‘ angebotenen Module, Trennwände und komplette Zaunanlagen können vom Käufer selbst zusammengestellt werden. Die Montage ist meist einfach und erfordert kein besonderes handwerkliches Geschick.

Bilder: © Rainer Sturm / pixelio.de