Neue Fenster – Wann lohnt ein Fenster Austausch?

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Gerade Fenster können manch Eigentümer vor Probleme stellen: Fenster tragen nicht nur zum Erscheinungsbild des Heims bei, sondern bieten im Idealfall Lärmschutz und senken den Energieverbrauch, wenn sie Wärme dämmen. Doch sie können auch zu großen Schwachstellen am Haus werden, wenn sie nicht mehr dicht sind. Ein ständiges Heizen der Räume macht auch dann keinen Sinn, wenn die Wärme wieder durch die Fenster entweichen kann. Gerade Altbauten sind davon betroffen, da sie meist mit nur einglasigen Scheibenfenstern ausgestattet sind. Doch wann sollte man Fenster austauschen?

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Wandgestaltung: Ideen für Küche und Wohnzimmer

Kaum ein Bereich in der Wohnung bietet mehr Gestaltungsraum als Wände: Ob farbige Flächen, bunte Tapeten, Wandsticker oder -tattoos und Fotos oder Gemälde – der Wandgestaltung sind kaum Grenzen gesetzt. Selbst kleine Räume können mit gezielter Wanddeko oder den richtigen Farben aufgewertet werden.

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Gesunder Schlaf: Matratzen und Lattenrost im Test

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Rund 2500 Stunden pro Jahr verbringen die Deutschen im Bett. Für einen erholsamen und gesunden Schlaf ist deswegen die richtige Matratze besonders wichtig, um nicht schon am Morgen mit Rückenschmerzen aufzuwachen. Doch mittlerweile gibt es Matratzen in all möglichen Ausführungen und sind mit verschiedenen Härtegraden und Liegezonen ausgestattet. Welche Matratze ist da gut? Die folgenden Tipps helfen beim Kauf und Testen einer Matratze.

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Hängematten im heimischen Garten

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Hängematten sind die perfekten Gartenmöbel zum Faulenzen, Entspannen und Genießen: Sie sind für jeden Geldbeutel zu haben und einfach aufzubauen. Zwei Bäume oder Haken reichen schon, wer keine hat, kann einfach ein Hängemattengestell dazu kaufen. In der Hängematte braucht man nicht einmal unbedingt Sommer und Sonnenschein, um sich mit der Lieblingslektüre verkriechen zu können – viele Modelle gibt es in unterschiedlichen Varianten, die sich für drinnen und draußen eignen.

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Die perfekte Möglichkeit zum Abschalten – Hängematten sorgen nicht nur für Entspannung, sondern bringen auch Urlaubsfeeling in den heimischen Garten.

Hängematte aus Netz oder Tuch

Die Liegefläche einer Hängematte besteht traditionell aus Netz oder Tuch. Erstere passt sich gut dem Körper an, kann allerdings aufgrund der Schnüre in die Haut einschneiden oder reiben. Vor allem für schwere Menschen könnte dies ein Problem sein. Für ein längeres Liegen eignet sich deswegen die Tuchhängematte besser, da hier keine Schnüre ins Fleisch schneiden. Außerdem sind sie pflegeleichter als die erste Variante.

Auch bei der Pflege der Hängematten gibt es einiges zu beachten. Die meisten können bei 40 Grad in der Waschmaschine gereinigt werden. Gibt es keine Anweisung, sollte man sie sicherheitshalber mit der Hand waschen. Das gilt auch für bunte Farben, damit diese nicht verblassen. Weiterhin sollte man drauf achten, dass sich die Netzhängematte nicht in der Waschmaschine verheddert. Hierfür eignet sich ein großer Wäschebeutel.

Beide Varianten von Hängematten dürfen meist nicht in den Trockner, sie werden besser an der Luft getrocknet, um Farbe und Stoff zu schonen. Vor dem Aufhängen kann man die Hängematte glattstreichen, so leiert sie nicht aus oder knittert. Die meisten Hängematten sind regenfest, dennoch ist es ratsam, sie im Trockenen aufzubewahren.

Hängematten befestigen

Wer sich eine Hängematte kaufen will, sollte sich vorher überlegen, wo sie befestigt werden soll. Zwischen zwei Wänden bringt man die Hängematte mithilfe von Haken an. Die Wand muss unbedingt der Belastung standhalten können. Eine weitere bekannte Möglichkeit ist das Anbringen zwischen zwei Bäumen, diese müssen allerdings auch den richtigen Abstand aufweisen.

Am einfachsten ist es, gleich ein Hängemattengestellt dazu zu kaufen. So spart man sich Mühe, Zeit und man kann die Hängematten ganz flexibel an verschiedenen Orten aufstellen, um bspw. im Schatten zu bleiben. Meist werden gleich die geeigneten Modelle mit der passenden Größe bei der Hängematte genannt wie hier online bei Hellweg. Auch im örtlichen Baumarkt wird man fündig und schöne Inspirationen gibt es hier.

Beim Befestigen gilt grundsätzlich: Hängematten ohne Spreizstock werden immer auf Augenhöhe gehängt und sollten nie gerade aufgespannt werden, sondern sollten in der Form eines Halbmondes hängen. Matten mit Spreizstock können gerade gespannt aufgehängt werden, jedoch darf ihre Länge nicht mehr als die des Abstands zwischen den Wänden bzw. Bäumen betragen. Wer sich dafür entscheidet, ein Gestellt für die Hängematte zu kaufen, hat mit einem Metallgestell mehr Vorteile. Es ist leichter als eins aus Holz und muss nicht mehr ab- und aufgebaut werden.

Hängematte für drinnen und draußen

Neben der klassischen Hängematte für den Garten gibt es auch solche für das Haus. Diese können an der Decke, Balken oder Wänden befestigt werden. Auch hier gilt: Egal, wo man die Hängematte anbringen möchte, die Wand bzw. Decke muss das Gewicht tragen können. Platzsparender, aber ebenso bequem und gemütlich sind Hängesessel. Sie werden durch nur einen Haken gehalten und sollten 30 bis 40 cm über dem Boden hängen.

Bildquelle: distelfliege unter einer CC BY 2.0 Lizenz auf flickr.com. 

Küchentrends 2016 – Materialien, Geräte & Design

Die Küche ist längst nicht mehr nur ein zweckmäßiger Ort zum Kochen und Essen, sondern vereint im Alltag die ganze Familie rund um einen Tisch. Dementsprechend sollte die Kücheneinrichtung eine wohnliche Atmosphäre schaffen. Diese Küchentrends 2016 helfen bei der Wahl für die richtigen Materialien, Geräte und ein stilvolles Design.

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Bild 1: Helle, warme Farben geben den Ton bei den Küchentrends 2016 an.

Kücheneinrichtung in hellen Farben

Helle Farben mit bunten Akzenten geben den Ton bei den Küchentrends 2016 an. Die gesamte Kücheneinrichtung wird in angenehmen, warmen Cremetönen gehalten und durch Deko in knalligeren Farben unterbrochen. Das schafft ein elegantes Küchendesign und bringt dennoch eine wohnliche Gemütlichkeit in die Küche, die immer mehr zum Wohnraum und damit Mittelpunkt des Hauses wird.

Besonders Kombinationen mit Holz bringen einen ganz anderen Charme in die Küche, und sind aufgrund des robusten Materials für alltägliche Belastungen gewappnet. Holz ist sowohl für Küchendesigns im Landhausstil als auch für eine moderne Kücheneinrichtung geeignet. Auch Naturstein bringt Gemütlichkeit in das Herz des Hauses. Es ist in allen möglichen Varianten erhältlich und sehr einfach zu pflegen. Weitere Einrichtungsideen für jeden Geschmack sind bei Mankara zu finden.

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Bild 2: Besonders Kombinationen mit Holz bringen einen ganz anderen Charme in die Küche.

Küchengeräte für mehr Ruhe

Leise arbeitende Küchengeräte tragen dazu bei, dass in der Küche etwas Ruhe und Entspannung einkehrt. Besonders offene, mit dem Ess- oder Wohnzimmer verbundene Küchen benötigen Geräte, die den Lärmpegel nicht auf die Spitze treiben. Bosch hat beispielsweise eine Dunstabzugshaube mit dem Namen „DWB091U51“ auf den Markt gebracht, die mit nur 64 Dezibel entlüftet und sogar Energie spart. Lauter kann es werden, wenn die Küche als auch Waschküche dient: Gerade Waschmaschinen können mit ihrem Schleudern nervtötend sein. Die „HomeProfessional“ von Bosch schleudert bei einer Lautstärke von nur 70 Dezibel – also nicht lauter als eine Unterhaltung.

Smart Kitchen

Smart Home ist der Trend des Jahres und fehlt deswegen auch nicht bei den Küchentrends 2016. Neue Technologien ziehen auf unterschiedliche Weise in die Küche ein: Das können in Küchengeräte integrierte Gadgets sein, ein Sprachassistent oder eine Steuerung über Apps uvm. Allein in Deutschland soll es in den nächsten 5 Jahren bis zu 5 Millionen smarte Haushalte geben, sagen verschiedene Studien vorher, und gerade der Küche kommt hierbei eine wichtige Rolle zu.

AEG, LG und Samsung beeindrucken bereits mit einer Reihe von Großgeräten, wie Kühlschränke, Geschirrspüler oder Ofen, die multitaskingfähig sind. So kann man beispielsweise über eine synchronisierte App auf dem Smartphone und mithilfe einer eingebauten Kamera schnell prüfen, wie lange der Kuchen im Ofen noch braucht. Oder der Kühlschrank sagt, welche Lebensmittel ausgegangen sind. Die Großgeräte sind zwar durchaus praktisch, dennoch muss man für sie tief in die Geldtasche greifen.

Wer das nicht tun möchte, kann schon jede Menge smartes Zubehör für die Küche kaufen. Eine Gabel, die den Nutzer darauf hinweist, dass er zu schnell isst, gehört wohl schon zu den Klassikern. Weiterhin gibt es eine Waage, die gleich Angaben zu Energiewerten der Lebensmittel gibt. Doch es gibt auch weit nützliches Zubehör, die sogar dazu beitragen, die Energiekosten dauerhaft zu senken. Das Smartphone informiert beispielsweise über den Stromverbrauch aller Geräte und kann mit nur einem Tippen alle Geräte sofort abstellen. Oder es verstellt die Höhe der Küchengeräte.

Den Ideen für eine Kücheneinrichtung sind keine Grenzen gesetzt und wir dürfen gespannt sein, welche Innovationen die Küchentrends im kommenden Jahr bieten.

Bildquellen:

Bild 1: © Emily May unter einer CC BY 2.0 Lizenz.

Bild 2: © Graham and Sheila unter einer CC BY 2.0 Lizenz.

Einbruchschutz für ein sicheres Zuhause

Einbruchschutz ist wichtiger denn je. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Einbrüche in ganz Deutschland um 10 Prozent. Das waren über 167.000 Fälle. Doch nicht nur im Jahr 2015 gab es einen Aufwärtstrend, schon seit Jahren gibt es immer mehr Einbrüche, viele werden sogar organisiert begangen. Zu solchen Zeiten ist der richtige Einbruchschutz unumgänglich. Dabei muss nicht immer auf teure Sicherungstechnik zurückgegriffen werden, oft reichen schon einfache Maßnahmen für ein sicheres Zuhause.

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Natursteine im Garten

Die Gartengestaltung mit Naturstein bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten. Ob als Mauer, Sichtschutz oder Kiesbett, Natursteine für den Garten gibt es schon für wenig Geld in den unterschiedlichsten Farben und Facetten. Manch einer mag kunstvoll geschliffenen Stein, der andere bevorzugt natürliche Steinbrocken. Hinzu kommt, dass Naturstein im Gegensatz zu anderen Steinarten relativ pflegeleicht ist und Hauseigentümer so eine lange Zeit Freude an ihm haben werden.

Bild 1: Wegebau mit Natursteinen
Bild 1: Wegebau mit Natursteinen

Eigenschaften von Naturstein

Naturstein ist ökologisch und enthält keinerlei Schadstoffe, die sich als gesundheitsgefährdend entpuppen könnten. Auch zur Gewinnung werden nur wenige Ressourcen benötigt: Als Steinbrocken werden sie auf dem Steinbruch abgesprengt und ohne weitere Verarbeitung verkauft. Nahezu überall kann Naturstein aus der Region erworben werden. Die Lebensdauer von Naturstein ist äußerst lang, der Aufwand für Pflege sehr gering. Der naturbelassene Stein braucht keine anderweitige Beschichtung oder Anstrich, außerdem ist er absolut unbrennbar.

Weil Natursteine unbearbeitet sind, sind sie für Gärtner besonders reizvoll: Jeder einzelne Stein ist ein Unikat, jedem Garten verleiht er einen individuellen Charakter. Das Spektrum an Steinen ist schier unendlich, jedoch werden Naturstein anhand der Art ihrer Entstehung und ihres Alters in drei Kategorien unterteilt:

  • Metamorphes Gestein: Durch hohen Druck und große Hitze entstanden diese Steinarten wie Marmor oder Schiefer während der Bildung von Gebirgszügen vor rund 400 Millionen Jahren.
  • Sedimentgestein: Kalk- oder Sandstein hat sich aus Ablagerungen im Wasser oder an Land vor rund 600 Millionen Jahren gebildet.
  • Magmatite: Granit beispielsweise gehört zu den ältesten Gruppen der Natursteine. Diese extrem harten Steine entstanden aus flüssiger Lava vor Milliarden von Jahren.

Gartengestaltung mit Naturstein

Natursteine im Garten liegen heute noch im Trend und werden wohl nie an ihrer Beliebtheit unter Gärtnern verlieren. Es gibt sie in vielen Farben und wegen ihrer Härte und Beständigkeit eignen sie sich hervorragend für den Außenbereich. Außerdem sind sie meist direkt vor Ort erhältlich. Einige Ideen und Anregungen für die Gartengestaltung mit Naturstein:

Eine Mauer aus Naturstein im Garten fügt sich ganz natürlich in die Umgebung ein. Hänge oder Blumenbeete können leicht mit den natürlichen Steinen verkleidet werden. Da solch eine Mauer sehr schwer ist, muss der Boden stabil genug sein. Dann wird eine kleine flache Grube für das Fundament ausgehoben, die anschließend mit Kies befüllt wird. So kann Wasser ablaufen und die Natursteine könne sich gut setzen. Lage für Lage werden die Steine nun an den äußeren Rändern aufeinandergeschichtet, das Innerer wird mit Sand oder Steinabfällen befüllt. Wichtig ist ein gleichmäßiger Abschluss der Mauer, der kein Wasser durchlassen darf. Die Mauer kann mit Steinpflanzen dekoriert werden, so finden schnell Insekten eine neue Heimat.

Für Wege oder Terrassen eignen sich unterschiedliche Arten von Naturstein. Je nach Geschmack kann eine rustikale oder moderne Atmosphäre geschaffen werden. Auch unterschiedliche Arten von Natursteine können zu einem kreativen Mosaikmuster verlegt werden.

Stilelemente setzen schöne Akzente in den Garten und lenken die Aufmerksamkeit auf sich. Das können Figuren, Kugeln oder Brunnen bzw. Wasserspiele aus Naturstein sein.

Ein Kiesbett eignet sich für Bereich im Garten, die weniger Wartung benötigen, wie etwa im Vorgarten, um Bäume ins Szene zu setzen oder um einen kleinen Weg durch den Garten zu legen. Der Gartengestaltung mit Naturstein ist keine Grenze gesetzt, Eigentümer können ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

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Bild 1 & Beitragsbild: © Rainer Sturm – www.pixelio.de

Mehr Mobilität im Alter: Barrierefreiheit und Treppenlift

Im Alter rückt die Barrierefreiheit in den eigenen vier Wänden immer mehr in den Blick. Knapp jeder Vierte über 70-Jährige ist auf Hilfe von Pflegern oder Angehörigen im Alltag angewiesen, bei den über 80-Jährigen sogar jeder Dritte. Gerade für Menschen mit schwindender Mobilität können die einfachsten Bewegungen wie Aufstehen oder Treppensteigen zur Herausforderung werden. Wer seine Unabhängigkeit im eigenen Heim wahren möchte, ist oftmals auf einen altersgerechten Umbau, dem Anbau von Treppen oder Senkrechtliften angewiesen. Ein Umbau muss jedoch nicht teuer sein, oft reichen einfache Maßnahmen aus, um den Alltag im Alter einfacher zu gestalten.

Bild 1: Mit Rücksicht auf benachteiligte Mitmenschen
Bild 1: Mit Rücksicht auf benachteiligte Mitmenschen

Barrierefreiheit in der Wohnung

Mittlerweile gibt es viele hilfreiche Tricks, um das Arbeiten in der Küche auch für körperlich eingeschränkte zu ermöglichen, wie etwa eine höhenverstellbare Arbeitsplatte, ein Handlauf entlang der Arbeitsplatte, fahrbare Möbel oder Auszugschränke. Doch diese können recht teuer ausfallen. Ein Umorganisieren der Dinge, die im Alltag gebraucht werden, schafft erste und kostenfreie Hilfe. Diese sollten an leicht erreichbare Stellen gestellt werden, damit keinen Hocker oder Stuhl zur Hilfe zu nehmen.

Gleiches gilt für das Badezimmer. Ein Bad ist oft schwer umzubauen, da diese von der Fläche her klein sind. Für Sicherheit sorgen aber Haltegriffe in der Nähe von Toilette, Waschbecken und in der Dusche, sowie Anti-Rutsch-Beläge für den Boden.

Erhöhte Möbel im Wohnzimmer helfen Senioren beim Aufstehen. Besonders hilfreich sind Sitzmöbel, die nicht allzu weich sind und Armlehnen besitzen. Stolperfallen wie Kabel, Teppiche, Erhöhungen oder Schwellen gilt es zu beseitigen. Wie in der Küche sollten Senioren auch hier und im Schlafzimmer alltägliche Dinge leicht erreichen können. Sinn macht ein zweiter Telefonanschluss im Schlafzimmer sowie ein Lichtschalter direkt in der Nähe des Betts. Ganz wichtig in der gesamten Wohnung: Eine ausreichende Beleuchtung, die regulierbar ist.

Treppenlift für Mobilität

Trotz vieler Möglichkeiten, mit wenigen Handgriffen das Leben für Senioren einfacher zu gestalten, sind in einigen Bereichen weitere Veränderungen nötig. Gibt es Treppen im Haus, sind Umbaumaßnahmen meist unumgänglich. Schmerzen im Knie oder anderen Gelenken verwandeln schon nur wenige Stufen zu einer Herausforderung. Zudem steigt die Gefahr für Stürze erheblich. Ein Treppenlift schafft Abhilfe, mit ihm können Senioren bequem und sicher in die obere Etage. Je nach Bauart und Modell können Treppenlifte sowohl im Innen- als auch Außenbereich eingesetzt werden. Sie sind ebenfalls bei der Treppenform flexibel und können geraden oder kurvigen Treppen angepasst werden.

Senkrechtlift: Alternative zum Treppenlift

Eine praktische Alternative zum Treppenlift ist ein Senkrechtlift. Dieser ist im Gegensatz zum Treppenlift nicht an eine Treppe gebunden und kann fast überall eingebaut werden, wo der Senior es wünscht. Auch ein nachträglicher Einbau ist noch möglich, lediglich ausreichend Platz für die Transportkabine ist nötig. Senkrechtlifte werden oft mit dem allbekannten Personenaufzug verglichen, jedoch gibt es einen entscheidenden Unterschied: Ein Senkrechtlift braucht nicht zwangsläufig einen Schacht und unterliegt anderen gesetzlichen Bestimmungen, da sie entweder einen hydraulischen oder einen Seil- oder Spindelantrieb besitzen. Ein Senkrechtlift ohne Schacht besteht also aus einer selbsttragenden Konstruktion. Er kann eine Höhe von bis zu 18 Metern bzw. 5 Etagen überwinden. Diese Form von Lift kann im Innenbereich als auch im Außenbereich montiert werden.

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Bild 1 und Beitragsbild: © Querschnitt – www.pixelio.de

Gesunder Schlaf: Ideen für die Schlafzimmer-Gestaltung

„Wie man sich bettet, so liegt man“, weist schon ein altes Sprichwort auf die Bedeutung von Schlaf und Betten hin. Ein Bett zu kaufen, ist nicht immer ganz einfach, viele Faktoren spielen für einen gesunden Schlaf eine Rolle. Nicht nur Matratze, Lattenrost und Co. sollten beim Betten-Kauf beachtet werden, auch die gesamte Schlafzimmereinrichtung und -gestaltung sollte in den Blick genommen werden. Hier einige Ideen für die Schlafzimmer-Gestaltung, damit dem erholsamen Schlaf nichts im Weg ist.

Bild 1: Für den gesunden Schlaf
Bild 1: Für den gesunden Schlaf

Probeliegen vor dem Bettenkauf

Material und Verarbeitung einer Matratze können noch so gut sein – doch es nützt dem Bettenkäufer wenig, wenn er nicht angenehm liegt und schlecht schläft. Ein kurzes Probeliegen im Geschäft reicht nicht aus, um das perfekte Bett für den Kunden zu finden. Viele Händler bieten deswegen Probeliegen an. Käufer können so Lattenrost, Matratze oder das gesamte Boxspringbett bis zu drei Monate testen und bei Nichtgefallen zurückgeben. Generell helfen Boxspringbetten für einen gesunden Schlaf. Wer beim Betten kaufen auf Liegekomfort, Qualität und Optik Wert legt, ist gut mit dem Kauf eines Boxspringbettes beraten. Diese gibt es in vielen Varianten und Preisklassen.

Im Schlafzimmer sollte man auch darauf achten, an welcher Stelle das Bett steht und in welche Richtung das Kopfende zeigt. Die einen haben gerne die Tür im Blick, anderen wiederum ist es unangenehm. Einfach mit einer Decke vor dem Bettenkauf auf den Boden legen und ausprobieren.

Farbe und Licht im Schlafzimmer

Farben sind nicht nur Ausdruck des persönlichen Stiles, sondern wirken sich aus nachgewiesen auf Körper, Psyche und Wohlbefinden aus. Bei der Schlafzimmer-Gestaltung sollte die Farbwahl deswegen nicht ganz unerheblich sein. Gelb beispielsweise macht wacht und kreativ, und eignet sich deswegen besser für Arbeitsräume. Für das Schlafzimmer werden meist dunkle Farben in Blau- und Grüntönen empfohlen. Sie wirken beruhigend und tragen zur Entspannung bei.

Neben der Farbwahl spielt auch das Licht eine wichtige Rolle bei der Schlafzimmereinrichtung. Die einen mögen das Schlafzimmer hell, die anderen ganz dunkel. Mit einem passenden Vorhang kann die Helligkeit im Zimmer angestimmt werden. Weitere Akzente können durch Lampen gesetzt werden. Mehrere Lichtquellen schaffen eine angenehme Atmosphäre.

Rückzugsort integrieren

Oft wird der Raum im Alltag nicht nur zum Schlafen genutzt, sondern dient auch als Rückzugsort. Wer Platz hat, kann seine kleine persönliche Ecke ins Szene setzen. Ein Sessel und eine Stehlampe beispielsweise schaffen eine kleine Insel, um dem stressigen Alltag einmal entfliehen zu können.

Bild 2: Studieren im Schlafzimmer
Bild 2: Studieren im Schlafzimmer

Arbeitsplatz im Schlafzimmer

Experten raten davon ab, einen Arbeitsplatz ins Schlafzimmer zu integrieren. Niemand wird gerne vor dem Schlafengehen an noch unerledigte Arbeit erinnert. Aus Platzgründen ist es jedoch nicht immer möglich, diesen Tipp zu befolgen. Deswegen sollte man dafür sorgen, dass das Home-Office versteckt werden kann. Schiebevorhänge oder Sekretäre lassen die Arbeit in Sekunden verschwinden. Gleiches gilt für Stauraum und Elektrogeräte. Manche Experten gehen sogar so weit, dass sie alles aus dem Schlafzimmer verbannen, was nichts mit dem Schlaf zu tun hat, dazu zählen sämtliche Elektrogeräte und sogar Fotos der Lieben oder Accessoires. Wer schlecht schläft, sollte sich diesen Rat einmal zu Herzen nehmen. Oft nehmen wir nur im Unterbewusstsein wahr, dass etwas stört.

Bildquellen:

Bild 1: © www.bauen-und-gestalten.de
Bild 2: © Monkey Business – www.fotolia.com

Bauen mit Holz: Kosten und Vorteile

Der Baustoff Holz bewährt sich beim Bau von Häusern schon seit vielen Jahrhunderten. Obwohl Holzhäuser und Co. in den vergangenen Dekaden festen Baustoffen wie Beton oder Stahl weichen mussten, erleben sie seit einiger Zeit eine wahre Renaissance. Holzhäuser sind nicht nur wegen ihres traditionellen und romantischen Stils beliebter denn je, sondern auch weil sie einen bemerkenswerten Teil zum umweltbewussten Bauen und Wohnen beitragen.

Umweltbewusst mit Baustoff Holz

Der Baustoff Holz weist eine Vielzahl an vorteilhaften Eigenschaften auf. Weil es offenporig ist, leitet es Wärme sehr schlecht und sorgt deshalb für einen guten Wärmeschutz. So können Holzhäuser sowohl in warmen als auch kalten Gegenden gebaut werden, manchmal sind jedoch doppelte Außenwände nötig, da die Dämmeigenschaften von Holz nicht immer für genug Wärme ausreichen. Holzflächen stehen mit der Raumtemperatur in einem angenehmen Wärmegleichgewicht. Auch Wind und Wetter sind in der Regel keine großen Probleme für Holzhäuser, weil dieser Baustoff äußerst stabil ist.

Bild 1: Idyllisches Blockhüttchen in den Bergen
Bild 1: Idyllisches Blockhüttchen in den Bergen

Holzhäuser versprühen zudem einen ganz eigenen Charme: Wegen ihres natürlichen Baustoffs integrieren sie sich in die Natur und bringen gleichzeitig ein Stück Natur in die eigenen vier Wände. Das Klima in Holzhäusern ist angenehm und behaglich, weil Holz CO2 einlagert und so die Luft von Schadstoffen filtert und reinigt. Nicht zu vergessen ist, dass Holz ein nachwachsender Baustoff ist. Diese Eigenschaften machen Holz zu einem Baustoff, der zum Klimaschutz beiträgt. Hinzu kommt der Aufwand beim Bauen mit Holz: das Material ist äußert leicht, und schnell zu be- bzw. verarbeiten. Beim Bau sparen Eigentümer viel Zeit und Geld, da keine langen Trockenzeiten wie etwa bei Beton vonnöten sind und das verarbeitete Holz oft aus der Region stammt, und so die Kosten für den Transport niedrig gehalten werden.

Bauweisen für Holzhäuser

Grundsätzlich wird zwischen zwei Arten von Bauweisen beim Holzhaus unterschieden: Klassisch und eine der ältesten Methoden ist die Blockbohlenbauweise. Wände und Decken werden, aus Rundhölzern bestehend, Bohle für Bohle aufgeschichtet und an den Enden bzw. Ecken durch Verkämmungen miteinander verbunden. Die Außenwände werden doppelt erbaut, um so die Wärme besser dämmen zu können. Weiterhin gibt es das Stabtragwerk im Holzhaus. Das Gerüst besteht aus senkrechten Holzbalken, das durch Wandelemente aus Holz beplankt wird. Vorzustellen ist diese Bauweise ähnlich wie die eines Fachwerkhauses. Übrigens: Die Lebensdauer eines Holzhauses ist entgegen aller Vorurteile mit denen von Steinhäusern gleichzusetzen.

Kosten beim Holzhaus

Hochwertiges Holz hat ganz klar seinen Preis. Qualitativ gute Holzhäuser sind teilweise sogar etwas teurer als Fertighäuser in Massivbauweise. Wegen ihrer guten Energiebilanz können diese Kosten jedoch mit den Jahren wieder wettgemacht werden: Der Energiebedarf von Holzhäusern ist niedrig, an Heizkosten kann also gespart werden. Auch wenn Holz noch so viele Vorteile hat, bleiben Nachteile leider nicht aus. Holz muss gepflegt werden, Schädlinge können dem Holz schaden, Feuchtigkeit kann den Baustoff angreifen. Ein Wartungsaufwand entsteht so, da Schutzmittel in regelmäßigen Abständen aufgetragen werden muss. Holz ist ein „lebender“ Baustoff, mit der Zeit kann er sich verändern, was beim Verlegen von Rohren oder Elektroleitungen unbedingt beachtet werden muss.

Bild 2: Holzhäuser im Berner Oberland
Bild 2: Holzhäuser im Berner Oberland

Diese kostenverursachenden Nachteile sind allerdings hinlänglich bekannt, und heute, zu modernen Zeiten, gibt es in der Regel bereits geeignete Lösungen. Letztlich bleibt es eine Frage des persönlichen Geschmacks, ob Vor- oder Nachteile beim Bauen mit Holz überwiegen.

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Bild 1: © Joujou – www.pixelio.de
Bild 2. © www.bauen-und-gestalten.de