Heizsysteme richtig planen

Solarheizung, Wärmepumpe, Heizen mit Gas, Holz, Pellets und Kombinationen aus den genannten Möglichkeiten, bilden zur Zeit wohl die gängigsten Formen, wenn es um die Konzeption von Heizsystemen geht. Das alles mit dem Ziel, mehr Energie zu sparen und eine zukunftsorientierte Lösung zu finden. Richtig heizen ist zu einer echten Herausforderung geworden. Der Zwang, konsequente Maßnahmen gegen den gefährlichen CO2 Ausstoß einzuleiten und der beängstigenden Entwicklung bei den Heizkosten entgegenzuwirken, führt sowohl bei Neubauprojekten, als auch bei der Sanierung von Altbauwohnungen und älteren Wohnanlagen zu größeren finanziellen Belastungen, als in der Vergangenheit.

Gute Beratung zahlt sich aus

Die zahlreichen Möglichkeiten richtig auszunutzen, um einerseits dem Umweltschutz und andererseits der Haushaltskasse bei der Konzeption der Heizanlage gebührend Rechnung zu tragen, bedarf sorgfältiger Überlegung. So ist es in der warmen Jahreszeit für viele Bauherren der passende Moment, um sich Gedanken über ihre Heizsysteme zu machen. Bei Neubauprojekten stehen alle gebotenen Möglichkeiten gleichermaßen offen. Dennoch, die Planung ist nicht einfach und es ist ratsam, sich fachkundig beraten zu lassen, möglichst sogar von verschiedenen kompetenten Stellen.

In der warmen Stube © Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de
In der warmen Stube © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Die Heizanlage ökonomisch auslegen

Die Qualität der Heizsysteme ist letzten Endes immer vom menschlichen Empfinden abhängig ganz gleich, wie modern und technisch ausgereift die Zentralheizung konzipiert wurde. In vielen Fällen werden Heizkörper installiert, die fast nie genutzt werden. So ist es zumindest eine Überlegung wert, wie groß der Heizkörper im Schlafzimmer oder Flur ausfallen muss oder, ob er wirklich gebraucht wird. Viele Menschen drehen im Schlafzimmer grundsätzlich nie die Heizung auf. Das Bad im Keller muss nicht unbedingt über die Zentralheizung versorgt werden. Bei nur gelegentlicher Nutzung kann ein guter Durchlauferhitzer wesentlich ökonomischer sein. Die Entwicklung moderner Brennwertkessel trägt heutzutage ebenfalls entscheidend zum ökonomischen Heizen bei.

Regelmäßige Kontrollen während der Bauphase

Ob Solarheizung, Heizsystem mit integrierter Wärmepumpe oder Heizen mit Gas, der Bauherr sollte auch in der Bauphase regelmäßig an der Baustelle sein, um mögliche Fehler bei der Installation zu vermeiden. Alleine die Tatsache, dass das persönliche Erscheinen des Auftraggebers jederzeit möglich ist, wird auch die Handwerker zu sorgfältiger Arbeit ermutigen. Der Bauherr darf für sich das Recht in Anspruch nehmen, sich vom Installateur wichtige Funktionen und bauliche Maßnahmen erklären zu lassen, denn schließlich sind die Installationskosten und die laufenden Kosten im Betrieb der Heizanlage von großer Bedeutung. Unter Umständen lassen sich auch konzeptionelle Fehler noch korrigieren, die über diesen Weg entdeckt werden.

Fachkundige Berechnung sorgt für geringere Folgekosten

Wünschenswert wäre eine qualifizierte Fachplanung der Heizungsanlage, die nach allgemein bekannten Regeln der Technik erfolgt. Nur so werden schon im Vorfeld Fehler bei der Ausführung und auch zukünftige hohe Betriebskosten vermieden. Ganz wichtig ist zum Beispiel die Auslegung einzelner Heizkörper für die Räume, welche zu beheizen sind, wie schon zuvor angedeutet .
Richtig heizen ist der Schlüssel, um die späteren Folgekosten zu kontrollieren.

Kommt eine Überdimensionierung vor, entstehen sofort zusätzliche Heizkosten, weil Heizkörper und Rohrleitungen, die überdimensioniert sind, auch deutlich mehr Geld kosten. Rohrleitungen sollten den normativen Anforderungen entsprechen und gedämmt werden. Der Besitzer plant so, dass die Wärmeenergie nicht entweichen kann, solange sie noch nicht die Heizkörper erreicht hat. Also ist es ganz wichtig, eine Wärmeabgabe zu sichern, die unter Kontrolle steht. So beugt der Nutzer die Energieverschwendung vor.

Gute Dämmung und andere hilfreiche Maßnahmen

Schlechte und unsachgemäß ausgeführte Dämmung kann den Brennstoffverbrauch der Zentralheizung um mehr als 10% erhöhen. Die Pumpen dürfen nicht zu groß gewählt werden, das ist leider ein klassischer Montage- und Auslegungsfehler, der bei vielen Heizanlagen gemacht wird. Elektronisch geregelte Umwälzpumpen sind erst ab 25 KW Leistung gefordert (Energieeinsparverordnung), aber sie werden auch oft unter 25 KW schon eingesetzt.

Ratsam ist auch, Heizsysteme mit hydraulischem Abgleich auszurüsten. Das heißt, dass bestimmte Wassermengen bedarfsgerecht nach den ausgerechneten Leistungen auf einzelne Heizkörper verteilt werden. Mit dieser Maßnahme arbeiten vor allem Solaranlagen und Wärmepumpen effizienter.
Ist das Rohrnetz zu groß, wird es teurer. Um Fehler zu vermeiden, sollte man Fachleute aufsuchen. Sie können solche Rohrnetzberechnungen schnell durchführen. Das übernehmen zum Beispiel verschiedene Ingenieurbüros, Heizkörper- sowie Fußbodenheizungshersteller.

Sparsame SMD-LED bereichert die Lichttechnik

Der Aufwand für Innen- und Außenbeleuchtung in einem Wohnhaus kann teuer werden. Das betrifft nicht nur die Anschaffungskosten für Leuchten und Lampen, sondern insbesondere auch deren Betrieb. Denn Beleuchtung ist mit Energieverbrauch in der Form von elektrischem Strom verbunden. Elektrischer Strom fließt immer, wenn elektrische Verbraucher, wie Küchenlampen, Wandlampen, Stehlampen und andere Leuchten eingeschaltet sind. Es ist aus diesem Grunde eine Überlegung wert, bei der Anschaffung und Installation von Beleuchtungselementen auf Energieeffizienz und ihre Lebensdauer zu achten. Auf lange Sicht kann sich somit auch ein höherer Anschaffungspreis rechnen.

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RAL-Richtlinie für die moderne Elektroinstallation

Elektroinstalltion im Haus

Vor nicht allzu langer Zeit gehörte die Elektroinstallation in Ein- und Mehrfamilienhäusern zu den Teilbereichen beim Hausbau, die viele Hauseigentümer selbst in die Hand genommen haben. Arbeiten wie: Schlitze klopfen, Stegleitungen verlegen, Verteilerdosen und Schalterdosen in die Wand setzen und schließlich blaue, schwarze, grün-gelbe und braune Drähte in Lüsterklemmen miteinander zu verbinden, hat der Häusle-Bauer selbst erledigt.

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Kellersanierung: Keller trocken legen und dämmen

Kellersanierung bei feuchten Wänden

Sanierte Keller optimieren den Bautenschutz und sparen am Ende Energie und Geld

Kellersanierung bei feuchten Wänden
Feuchter Keller. Foto von chnurrli46 / pixelio.de
Häuser sind über ihre gesamte Lebens- und Nutzungsdauer enormen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Probleme mit Feuchtigkeit sind gerade bei Altbauten fast schon der Regelfall. Nasse Wände im Keller können ein deutliches Indiz für einen zu hohen Feuchtigkeitsanteil im Mauerwerk sein. Möglicherweise auch für bereits vorhandenen Schimmelbefall. Das kann eine deutliche Substanzgefahr für das gesamte Gebäude darstellen. Dem muss mit versiertem Fach- und Expertenwissen sowie hochwertigen, innovativen Materialien begegnet werden. Um den Bautenschutz auch langfristig zu gewährleisten, ist eine umfassende Kellersanierung oft die beste Lösung.

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Energiesparend wohnen ohne Verzicht auf Luxus

Heizkörper-Thermostate - Heizkosten sparen - Heiztemperatur regeln

Energiesparend wohnen heißt nicht, auf all den Luxus zu verzichten, sondern bewusst leben, dabei den Lebensstandard, den man sich angeeignet hat, umweltschonend umzusetzen und dabei erheblich an Energiekosten einsparen. Oftmals wird Energie verschwendet, die gar nicht benötigt wird. Wer sich gewissenhaft mit der Materie auseinandersetzt, wird ohne Verlust an Komfort seinen Stromverbrauch senken können.

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Flexstrom-Insolvenz: Rechte der Stromkunden

Die Liberalisierung der Strommärkte im Jahre 1999 führte im Laufe der letzten Jahre dazu, dass immer mehr Haushalte, ihren Stromanbieter wechselten. An sich überrascht dieses nicht, da die Intensivierung des Wettbewerbs ja gerade eines der Ziele dieser Maßnahme war und die Preisunterschiede bei den Stromtarifen ein gewisses Einsparpotenzial bieten. Allerdings wurde erst 2005 die Bundesnetzagentur eingerichtet, um den Zugang zu den Stromnetzen allen Stromanbietern zu ermöglichen. Eine weitergehende Forderung der EU-Wettbewerbskommission lautet, Erzeugung und Vertrieb des Stroms zu trennen.

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Ressourcenschonend heizen: die Wärmepumpe für das Eigenheim

Wärmepumpen sind eine umweltfreundliche Alternative zur Wärmegewinnung für den Heizkreislauf oder zur Erwärmung des Trinkwassers. Sie entziehen der unmittelbaren Umgebung deren natürlich vorkommende Wärme und wandeln diese in für den Menschen nutzbare Wärmeenergie um. Selbst bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt können Wärmepumpen noch Wärmeenergie bereitstellen.

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Stromkosten senken: Tipps und Tricks gegen die Strompreis-Falle

Strom sparen und Kosten senken

Die Stromkosten sind in den letzten Jahren rasant gestiegen und werden auch in Zukunft weiterhin ansteigen -siehe hierzu u.a. www.sueddeutsche.de. Die jährlichen Preissteigerungen begründen Konzerne meist mit den zusätzlich hinzugekommenen Kosten für die erneuerbaren Energien. Der Ausbau des Ökostroms, – hierbei handelt es sich um elektrische Energie, die auf ökologischem Wege aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt wird – wird durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert.

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Neue Heizung: Vorteile und Nachteile einer Gasheizung

Wenn alljährlich die Heizungsanlage durch den Schornsteinfeger inspiziert wird, dann hat das recht wenig damit zu tun, dass er die Betreiber verärgern möchte. Sein Einsatz bei der Überprüfung rettet nicht nur Leben, sondern er leistet damit einen sehr wichtigen Beitrag im Rahmen des Umweltschutzes. Sicher, es ist keine große Freude, wenn er gemäß der Energiesparverordnung fordert, dass die alte Heizung deinstalliert werden muss. Aber die Kosten für die neue Heizung werden sich sehr schnell amortisiert haben, denn es ist weniger effektiv, in eine alte Anlage weiter zu investieren, die sich dann als Fass ohne Boden erweisen kann.

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Holz: ein idealer Baustoff für Fertighäuser

Ein Haus sein Eigen nennen, ist das größte Ziel vieler Familien. Ein kleines Haus mit viel Platz und einem schönen Garten davor ist zugleich auch eine gute Investition in die Zukunft. Gerade junge Menschen setzen dabei immer mehr auf Fertighäuser aus Holz. Holz ist ein natürlicher Rohstoff, der immer wieder nachwächst. Die wichtigsten Eigenschaften von Holz sind seine hohe Druckfestigkeit, seine Elastizität und die große Beständigkeit. Viele Bauunternehmen bieten nicht nur Fertighäuser aus Holz an, sondern auch individuell gebaute Holzhäuser. Im Fokus steht dabei das energiesparend bauen und ein gesundes Raumklima zu schaffen.

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