Energieversorgung in der Zukunft

Energieversorgung in der Zukunft

Es gibt wohl kaum einen Industriezweig, in dem sich in kurzen Zeitspannen mehr Änderungen und Zwänge zur Umgestaltung ergeben hätten, wie bei der Energieversorgung. Ein weiterer, schwerer Atomunfall nach der schrecklichen Atomkatastrophe in Tschernobyl (September 1982) hat sich im März 2011 in Japan ereignet. Ein sehr starkes Erdbeben mit einer Stärke von 9.0 auf der nach oben offenen Richterskala hat den bisher schrecklichsten Atomunfall verursacht und damit endgültig bei vielen politisch Verantwortlichen zu dem Bewusstsein geführt, dass Atomenergie nicht beherrschbar ist. Die Katastrophe von Fukushima hat in der Folge führende Politiker der westlichen Welt zu schnellem Handeln genötigt.

Energieversorgung - die große Herausforderung Bild: © Martin Berk / pixelio.de
Energieversorgung – die große Herausforderung
Bild: © Martin Berk / pixelio.de

Alternative Energieträger für die Versorgungslücken

Da der Anteil der Atomenergie in den Jahren vor 2011 mit fast 30% an der gesamten Energieversorgung noch sehr beträchtlich war, hat die schnelle Verringerung dieses Anteils auf nunmehr 15% und weniger, sowohl die Energieversorgungsunternehmen selbst, als auch uns Verbraucher vor große Probleme gestellt. Dieser Zustand wird sich aus den verschiedensten gründen auch in den nächsten 10 bis 20 Jahren voraussichtlich nur unwesentlich ändern.
Die Nutzbarmachung alternativer Energieträger wie Gas, Wind- und Solartechnik ist noch nicht auf einem so hohen Niveau, als dass solche Alternativen die Lücken im Energiebedarf, die durch den Wegfall der Atomenergie entstanden sind, schon kurzfristig ausfüllen könnten.

Energiesparen im Haushalt – aber wo

Neben dem Wegfall vom Atomstrom entsteht für die Energieversorger eine weitere Mammutaufgabe, nämlich die schrittweise Schließung von allen Kraftwerken, die Kohle und Erdöl verbrennen und dafür einen adäquaten Ersatz zu finden, den die negativen Einflüsse auf Umwelt und Klima sind in ihrer Langzeitwirkung ähnlich fatal wie ein möglicher Atomunfall. Für den Verbraucher ergeben sich daraus kontinuierlich steigende und mittlerweile beängstigend hohe Heizkosten und ständig steigende Stromrechnungen.

Die Devise ist daher, Heizkosten sparen. mit mehr Bewusstsein und Augenmaß zu heizen, wo immer es geht Sparlampen einzusetzen, den neuen Kühlschrank mit Rücksicht auf dessen Stromhunger auszuwählen und ähnliche Maßnahmen, sind sicherlich ein erster Schritt in die richtige Richtung. Das Energiesparen im Haushalt geht aber noch weit über diese Möglichkeiten hinaus.
Bei start.check-energiesparen.de kann sich jeder ein genaueres Bild darüber machen, wie Energiesparmaßnahmen greifen und welche Einspareffekte mit gezielten Maßnahmen in einem Haushalt möglich sind.

Energiebedarf und sinnvolle Investitionen

Viele Häuser, die vor mehr als 10 Jahren erbaut wurden lassen natürlich noch viel Raum für Verbesserungen, was ökonomisches Heizen und allgemein einem effizienteren Umgang mit Energie anbelangt. Das liegt einfach daran, dass viele bauliche Maßnahmen, gezielte Verbesserungen von Außentüren und Fenstern, besserer Wirkungsgrad von Brennöfen, die Weiterentwicklung von Solaranlagen und Wärmepumpen heutzutage wesentlich bessere Möglichkeiten bieten als früher.

Solarenergie und Wärmepumpen als Alternativen Bild: © guukaa - Fotolia.com
Solarenergie und Wärmepumpen als Alternativen
Bild: © guukaa – Fotolia.com

Wer vor der großen Herausforderung steht, in seinem Haus eine alte und ineffiziente Heizanlage gegen eine moderne auszutauschen der sollte daher überlegen, noch einen Schritt weiterzugehen. In älteren Häusern und besonders in Altbauwohnungen geht meistens viel Wärme mehr oder weniger ungenutzt verloren. Fehlende Wärmedämmung an den Fassaden und unter dem Dach, alte Fenster, schlecht isolierte Kellerdecken und vieles mehr können in diesem Zusammenhang einen großen Beitrag an der Verschwendung von Heizenergie ausmachen.
Durch eine Komplettsanierung, die auf den ersten Blick sehr teuer erscheint, können in der Langzeitwirkung viele Heizkosten eingespart werden, sodass sich die Sanierungskosten schon in 10 bis 15 Jahren amortisieren.

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