So machen Heimwerker mehr aus ihrer Werkstatt

So machen Heimwerker mehr aus ihrer Werkstatt

Als Ausgleich zum Berufsleben entdecken viele Menschen ihre Leidenschaft für das Heimwerken. Hier eine fällige Reparatur, dort eine kleine Verbesserung – einmal in dem Bann des Heimwerkens, findet man ständig etwas zu tun. Glücklich kann sich der schätzen, der eine eigene, voll ausgestattete Werkstatt besitzt und dort seinem Hobby frönen kann. Seiner Kreativität freien Lauf lassen kann man aber auch im eigenen Keller oder der Garage, denn wer seine Werkstatt zweckmäßig, aber clever einrichtet, kann selbst kleinste Räume optimal nutzen.

Bild1: "Heimwerken nur mit dem richtigen Werkzeug"
Bild1: „Heimwerken nur mit dem richtigen Werkzeug“

Die Werkzeug-Basics

Was wäre ein Heimwerker ohne passendes Werkzeug? Aber auch für Hobbyhandwerker gilt, dass Qualität der Quantität vorzuziehen ist. Wer hochwertige Werkzeuge kauft und diese stets pfleglich behandelt, hat hiervon unter Umständen sein ganzes Leben etwas – auf die lange Sicht also günstiger als billige Utensilien.
Welche Werkzeuge in die Heimwerkstatt gehören, hängt von den Fähigkeiten und den damit zu erledigenden Aufgaben ab. Ein Heimwerker, der bevorzugt Holzarbeiten durchführt, sollte sich eine andere Ausstattung zulegen als ein solcher, der hauptsächlich Elektroarbeiten ausführt. Grundsätzlich sollte aber jede Heimwerkstatt über folgende Werkzeuge verfügen:

  • Schlosser- und Gummihammer,
  • Messgeräte,
  • Rohr- und Kneifzangen,
  • Schlitz- und Kreuzschlitzschraubenzieher,
  • Feilen und Raspeln,
  • Schleifwerkzeuge,
  • Schraubstöcke,
  • Stichsäge,
  • Schraubenschlüssel,
  • Tacker,
  • Taschenlampen,
  • Akku-Schrauber,
  • Handkreissäge,
  • Heißklebepistole.

In den meisten Fällen genügt es einem Heimwerker, sich auf das Wesentliche zu beschränken. Fallen außerordentliche Arbeiten an, für die er kein spezielles Werkzeug besitzt, besteht immer noch die Möglichkeit, sich dieses von Nachbarn oder professionellen Anbietern auszuleihen. So muss man sich keine teuren Gerätschaften zulegen, die letztendlich nur einmal genutzt werden.

Ordnung schaffen und einhalten

Ist der Heimwerker optimal ausgestattet, geht es an das nächste, heikle Thema. Denn wer kennt es nicht – ausgerechnet das Werkzeug, welches gerade benötigt wird, ist unauffindbar oder das Chaos macht sich in Form von akutem Platzmangel bemerkbar. Aus diesem Grund sollte man von Beginn an optimale Voraussetzungen für eine dauerhafte, systematische Ordnung schaffen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Zum einen erspart man sich die zeitaufwendige Suche nach Werkzeugen. Zum anderen minimiert man das Verletzungsrisiko durch herum liegende Einzelteile. Letztendlich verlängert eine sachgemäße Lagerung die Lebensdauer der Werkzeuge und schützt die gute Qualität.

Bild2: "Eine Werkbank für alle Fälle"
Bild2: „Eine Werkbank für alle Fälle“

Ein guter Anfang ist die richtige Unterbringung. Praktisch ist eine Werkbank – an sich schon unersetzlich in der Heimwerkstatt – mit zusätzlichem Stauraum, beispielsweise in Form von Schubladen und Unterschränken. Kleinere Teile wie Schrauben, Dübel und Muttern sollten in beschrifteten Boxen in einem Regal verstaut werden. Ein Kellerregal lässt sich entweder ganz einfach selber machen oder als professionelle Lösung individuell bei ab-in-die-box.de zusammenstellen. Durch übersichtliche Regal- und Schranksysteme erhält jedes Utensil seinen eigenen Platz. Bei vorhandenem Platz an der Wand kann dieser durch ein selbstgemachtes Werkzeugbrett ausgenutzt werden, Bastler finden auf frag-vati.de eine entsprechende Anleitung.
Die konsequente Einhaltung dieses Ordnungskonzeptes ist Grundlage für effektives Arbeiten in der eigenen Heimwerkstatt.

Gute Ratgeber findet man auch in zahlreichen Internet-Foren, in denen sich Hobbyhandwerker austauschen. Insbesondere bei speziellen Problemstellungen darf man in solchen Online – “Communities“ auf gute Ratschläge hoffen, denn unter dieser Gruppe Gleichgesinnter ist üblicherweise die Hilfsbereitschaft groß und nicht selten finden sich dort auch echte Spezialisten ein. In vielen dieser Gemeinschaften werden auch die einzelnen Bereiche wie, Gartengestaltung, Installationen, Hausbau allgemein, Hobbywerken und andere in dazu zugeordneten Gruppen eingeteilt, sodass für jeden die richtigen Ansprechpartner zu finden sind.

Bild1: © donatas1205 – Fotolia.com
Bild2: © bauen-und-gestalten.de

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