Holzpflege mit dem richtigen Holzschutzmittel

Holzpflege mit dem richtigen Holzschutzmittel

Holz in all seinen Maserungen und Farben ist nach wie vor das beliebteste Material für Möbel wie auch für andere Elemente innerhalb und außerhalb eines Wohnhauses, so wie etwa ein Balkon Sichtschutz. Aber Holz ist auch ein lebendiges Material, das quasi „atmet“ und damit durch Feuchtigkeit und Schädlinge angreifbar ist. Gerade die Pflege der Gartenmöbel aus Holz oder eines Holz Sichtschutz ist für die Haltbarkeit und das gute Aussehen über Jahre hinweg notwendig. Für die Holzpflege stehen verschiedene Mittel wie etwa Leinöl Holzschutz zur Verfügung.

Lange nicht mehr gebraucht Bildquelle: © Löwenzahn / pixelio.de
Lange nicht mehr gebraucht
Bildquelle: © Löwenzahn / pixelio.de

Die Holzpflege vorbehandelter Hölzer

Heute finden sich in Gartenzentren wie auch in Möbelhäusern und Baumärkten verschiedene Gartenmöbel im Angebot, die entweder aus unbehandelten oder behandelten beziehungsweise imprägnierten Holzsorten gefertigt wurden. Der überwiegende Teil der Gartenmöbel erhält von den Herstellern eine Vorbehandlung etwa mit Lacken, Firnissen, Lasuren oder Ölen, um das Holz Wetterfest zu machen. Abgesehen von der Tiefenimprägnierung, einem speziellen Verfahren, bei dem das Holz eine bis in den Kern reichende Schutzimprägnierung erhält, erfolgt bei den meisten Gartenmöbeln nur eine Oberflächenbehandlung.

Noch einmal kurz zur Tiefenimprägnierung. Diese sorgt zwar für einen dauerhaften Schutz des Holzes, ist aber nicht für alle Holzsorten realisierbar und erlaubt nur eine sehr begrenzte Auswahl an Lasuren. Eine deckende Lackierung ist damit auch nicht zu erzielen. Wer also seine Möbel oder andere Elemente, wie den Balkon Sichtschutz, nach seinen Wünschen gestalten möchte, kommt an Mitteln zur Oberflächenbehandlung nicht vorbei. Die Sonne, der Regen und der Wind setzen allen Holzmöbeln mit der Zeit zu und an deren Oberflächen entstehen Witterungsschäden wie abplatzende Lacke oder Feuchtigkeitsflecken. Dem sollte vorgebeugt werden, indem die einzelnen Teile regelmäßig einer Behandlung mit einem Holzschutzmittel unterzogen werden.

Erhaltungswürdiges Fachwerk Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de
Erhaltungswürdiges Fachwerk
Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

Einsetzbare Holzschutzmittel und ihre Eigenarten

Während Holz das mit Lasuren, Firnissen oder Ölen vorbehandelt wurde, sich relativ einfach Nachbehandeln lässt, zeigen sich hierbei Lacke wesentlich aufwendiger in der Behandlung. Die Lackschichten müssen je nach Grad der Verwitterung an- oder vollständig abgeschliffen werden, um dem neuen Lack ausreichend Halt zu geben und den besten Schutz vor Witterungseinflüssen zu erreichen.

Nicht wenige Besitzer möchten aber auch ihre älteren Möbel oder andere Holzelemente am Haus aus ökologischen oder gesundheitlichen Gründen nicht mehr mit Lacken versehen, die unter Umständen Stoffe enthalten, die selbst nach der Trocknung ausgasen können und deshalb als Holzschutzmittel weniger geeignet sind. Das bedeutet zuerst einmal die Entfernung der alten Farben mit einem biologisch abbaubaren Lackentferner oder Abbeizer. Abschleifen allein genügt in der Regel nicht und ist im Prinzip auch unvorteilhaft, da durch das Schleifen gleichzeitig die Holzoberfläche verdichtet wird und beispielsweise Leinöl Holzschutz nicht tief genug in die Poren des Holzes eindringen kann.

Den unbehandelten Holz Sichtschutz imprägnieren

Deutschland ist ohne Frage das Land der Heimwerker und viele stolze Hausbesitzer bauen ihre eigene Holzterrasse, einen Carport, den Holz Schichtschutz oder sogar die Möbel für den Aufenthalt im Freien selbst. Dazu werden in der Regel unbehandelte Hölzer gekauft, die natürlich eine entsprechende Pflege benötigen. Leinöl Holzschutz ist hierbei eines der besten Mittel zur dauerhaften Pflege auch und gerade unter ökologischen Gesichtspunkten.
Wer sich also mit der Oberflächenbehandlung von Holz beschäftigt, sollte die zur Verfügung stehenden Öle zur Behandlung unbedingt in Betracht ziehen. Dabei ist es ratsam das Holz vor dem Zuschnitt und dem Zusammenbau oder der Montage einer Vorbehandlung mit dem Holzschutzmittel zu unterziehen, um Flecken durch den Schweiß der Finger zu vermeiden. Diese müssen sonst im Nachhinein mühsam heraus geschliffen werden.

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