Wohnen im Schrebergarten

Wohnen im Schrebergarten

Viele Stadtbewohner möchten dem Alltagsstress entfliehen und wohnen daher, wann immer sie können, in einem Schrebergarten außerhalb der Stadt. Hierzu gibt es zahlreiche Kleingartenvereine innerhalb Deutschlands, die einer speziellen Satzung folgen. Wer in einem Schrebergarten lebt, muss nicht auf die Vorzüge einer Wohnung im Sinne der gemütlichen Gestaltung verzichten.

Möglichkeiten der Kleingartenanlagen

Ursprünglich gedacht waren Kleingartenanlagen, um den Stadtbewohnern die Möglichkeit zu bieten, Obst und Gemüse anzupflanzen sowie die sonstigen Vorzüge eines Gartens zu nutzen. In diesem Sinne entstanden großflächige Anlagen mit kleinen Parzellen, die günstig an die Mitglieder des Vereins verpachtet werden. Auf jedem Grundstück steht in der Regel eine Laube oder heute auch oftmals ein vollausgestattetes Häuschen.


Foto: „Schrebergarten“ von Schrottmann unter einer CC BY-SA 2.0 Lizenz.

In den vergangenen Jahren hat sich die Demografie der Kleingartenbesitzer etwas geändert. Waren es früher nur Menschen mit einem Alter ab 60, können nun vereinzelt auch jüngere Familien angetroffen werden. Das Wohnen im Schrebergarten bringt viele Vorteile mit sich – meist bildet sich eine familienartige Gemeinschaft. Dies ist vor allem für Arbeitslose (die weiterhin ein Gefühl des Gebrauchtwerdens bekommen) und Immigranten (die schneller neue Kontakte knüpfen können) von großem Vorteil.

Gestaltung des Schrebergartenhauses

Auch wenn es sich meist um ein kleines Haus handelt, kann dieses dennoch gemütlich gestaltet werden. In manchen Behausungen kann neben dem Wohnzimmer ein kleines separates Schlafzimmer gefunden werden. Diese Luxusvariante eignet sich für diejenigen, die einen längeren Aufenthalt im Schrebergarten einplanen.

In weitaus kleineren Häusern findet sich lediglich ein Raum, der für die Zeit drinnen – die meiste Zeit wird im Garten verbracht – gedacht ist. Hier sollten daher Ideen für eine sinnvolle Raumgestaltung eingesetzt werden, die alle notwendigen Bedürfnisse abdeckt. Eine kleine Couch, ein passender Couchtisch sowie ein Sideboard mit der Möglichkeit zwei Herdplatten oder einen Wasserkocher zu platzieren können dabei bereits eine gemütliche Atmosphäre herstellen. Farbliche Akzente können mit Lampen und Bilder gesetzt werden. Da es in den Häusern recht eng ist, sollte darauf geachtet werden, den kleinen Raum nicht unnötig zu zustellen.