Hausbau: auf die richtige Bauvorbereitung kommt es an

Ein eigenes Häuschen bauen – das ist der Traum vieler junger Familien. Die Enge der Mietwohnung verlassen und in sein Traumhaus einziehen, das ist die Erfüllung eines großen Wunsches. Doch bei der Errichtung bzw. bereits in der Planungsphase gilt es einige Dinge zu beachten.

Der Besitz eines Grundstückes ist bei dem Plan ein Haus zu bauen der erste Schritt. Verglichen werden sollten Lage, örtliche Anbindung und die versorgungstechnische Erschließung des Grundstücks. Das bedeutet, dass bereits alle Ver- und Entsorgungsleitungen im Bereich der angrenzenden öffentlichen Straße vorhanden sein sollten, an die in der Bauphase angeschlossen werden kann. Dies ist auch bei der notwendigen Einreichung eines Bauantrags ein wichtiges Kriterium zur Genehmigung.

Ist der erste Schritt getan und ein geeignetes Grundstück erstanden, beginnt die eigentliche Planungsphase. Die Bauherren sollten sich – bevor sie einen Planer beauftragen – grundsätzlich im Klaren darüber sein, welche Vorstellungen sie in ihrem Eigenheim verwirklichen wollen. Im Gespräch mit dem Architekten werden diese Wünsche dann besprochen und detailliert und vom Planungs- bzw. Architekturbüro umgesetzt.

Ebenso wird hier der Bauantrag für das Eigenheim erstellt zusammen mit einem Statiker, der die Berechnungen zur Standsicherheit des Gebäudes erstellt und nachweist. Die Bearbeitung des Antrages beim Bauamt kann bis zu drei Monate andauern. Vor der Erteilung der Genehmigung darf nicht mit dem Bau begonnen werden, sonst riskiert man den sofortigen Baustopp und eine Geldbuße. Es ist ebenso möglich, die Phase der Planung mit einem Bauunternehmen zu vollziehen.

Oft ist es so, dass diese Firmen bereits vorgeplante Varianten anbieten. Die Vorzüge einer individuellen Planung in einem Architekturbüro sollten allerdings nicht außer Betracht gelassen werden. Diese Entscheidung muss jeder Bauherr für sich treffen. Weiterhin sollte man unbedingt die Bodenverhältnisse mittels Baugrunduntersuchung überprüfen lassen.

Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt ist die Finanzierung des Vorhabens. Informieren sollte man sich stets vorab über die eigene Kreditwürdigkeit bei der Hausbank bzw. Schufa. Grundsätzlich sollten dort die verschiedensten Möglichkeiten abgewogen und erläutert werden, um unschöne Überraschung im Nachhinein zu vermeiden. Es besteht weiterhin die Möglichkeit verschiedene Fördermittel zu beantragen. Stellt man ein Haus nach den geltenden energetischen regeln her oder darüber hinaus, kann ein solcher Antrag gestellt werden.

Für die Vorbereitung der Bauphase ist es von enormer Bedeutung, eine aussagekräftige Planung vorliegen zu haben und sich auf dieser Grundlage Angebote von verschiedenen ausführenden Firmen einzuholen, zu vergleichen und den besten Anbieter zu beauftragen. Eine ausgewogene und stetig vorhandene Kommunikation zwischen allen Beteiligten erleichtert den Bauvorgang ungemein.

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