Gebäudereiniger-Handwerk - Hygiene im Krankenhaus - professionelle Reinigungsfachkräfte

Gebäudereiniger-Handwerk: Hygiene und Sauberkeit immer im Blick

Das Gebäudereiniger-Handwerk: eine unterschätzte Tätigkeit

Das Berufsfeld „Reinigungskraft“ war und ist immer noch ein eher unbeliebter Job, der mit zahlreichen Vorurteilen behaftet ist. Doch wieso ist das so? Wie auch in vielen anderen Tätigkeiten ist zuvor eine Grundausbildung erforderlich, in der die Berufsreinigungskräfte von der Schädlingsbekämpfung, über die Möbelpflege bis hin zur Hygiene im Krankenhaus, chemische Zusammensetzung der Reinigungsmittel und deren fachgerechte Anwendung unterrichtet werden.

Gebäudereiniger-Handwerk - Hygiene im Krankenhaus - professionelle Reinigungsfachkräfte
Gebäudereiniger: Hygiene im Krankenhaus ist eine Aufgabe professionelle Reinigungsfachkräfte. | Foto: colourbox.com

MRSA: Antibiotika-resistente Keime: konsequente Hygienmaßnahmen sind lebenswichtig

Auch über Methicillin-resistenter Staphylococus aureus (MRSA), die Resitenz von Krankenhauskeimen gegen Antibiotika und wie damit umzugehen ist, sollte der Gebäudereiniger Bescheid wissen. Natürlich ist dies sicherlich nicht für jeden Arbeitnehmer die berufliche Erfüllung, doch ist es ein Beruf, der Verantwortungsbewusstsein und sorgfältiges, fachkundiges Arbeiten vorraussetzt.

Youtube-Video eines Vortrags über Hygiene im Krankenhaus an der Universität Duisburg-Essen

Methicillin-resistenter Staphylococus aureus (MRSA) ist ein Problem in vielen Krankenhäusern.

Aufgaben der Gebäudereiniger: Graffitti entfernen, Fenster streifenfrei putzen und mehr

Wenn des Begriff „Gebäudereiniger“ fällt, wird automatisch an die Säuberung zum Beispiel stark verschmutzter Toiletten im Bahnhofsgebäude gedacht. Dies kann im Einzelfall zwar zutreffen, doch zeichnet sich das Gebäudereiniger-Handwerk durch viel mehr aus: Von der täglichen Reinigung der Fußböden in Supermarkt, Schulen und Krankenhäusern, über die Beseitigung von absichtlichen Verschmutzungen (zum Beispiel Graffitti entfernen) bis hin zu Fenster streifenfrei putzen (unter anderem auch bei Hochhäusern). Dass der Alltag der Fachkräfte nicht nur durch die enormen körperlichen Beanspruchungen geprägt ist, sondern auch die entsprechenden Arbeitszeiten für den Organismus enorm anstrengend sind (ein Arbeitsbeginn – vor allem in öffentlichen Gebäuden und Betrieben – um 4 Uhr ist keine Seltenheit), fällt dabei oftmals in den Hintergrund. Hinzu kommen Gesundheitsgefährdungen wie etwa durch den Hautkontakt mit Verschmutzungen und Reinigungsmitteln. So bleibt das Stigma dieses Berufsfeldes wohl auch in der Zukunft bestehen, so dass Reinigungskräfte in der Gesellschaft weiterhin eine Randgruppe darstellen und die Tätigkeit als nicht besonders hochwertig angesehen wird.

Umdenken erforderlich: Respekt vor Reinigungskräften

Fenster streifenfrei putzen - Aufgabe für Gebäudereiniger
Fenster streifenfrei putzen: eine Aufgabe für Gebäudereiniger – nicht nur an Hochhäusern | Foto: pixabay.de

Damit das Ansehen der Reinigungskräfte in Zukunft einen Wandel erfahren kann, muss sich jeder Bürger darüber klar werden, dass er selbst von der Hygiene und Sauberkeit profitiert, die diese Fachkräfte schaffen: sei es die Reinigung der Raststätten-Toilette (hier der ADAC-Raststättentest 2012: http://www.adac.de/infotestrat/tests/urlaub-reise/raststaetten-rastplaetze/rastanlagen/default.aspx), die zuvor benutzt wurde oder des Klassenraum, in dem sich auch das eigene Kind unterrichtet wird. Hygiene und Sauberkeit an diesen Orten sind extrem wichtig für die Gesundheit von Jung und Alt – gerade dort, wo viele Menschen zusammen kommen wie in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäusern oder auch in Unternehmen mit Publikumsverkehr. Betreiber entsprechender Einrichtungen können beispielsweise ein unverbindliches Angebot für Gebäudereinigung online bei gebaeudereinigung.net anfordern.

Wären sich alle bewusst, wie wichtig die Reinigungsmaßnahmen sind, so müsste der Respekt und die Achtung der Arbeiten im Reinigungsgewerbe so immens steigen, dass in Zukunft keine Reinigungskraft mehr wegen ihres Berufes belächelt wird. Und wer kann schon von sich behaupten, das eigene Fenster streifenfrei putzen zu können? – Wohl nur ein professioneller Gebäudereiniger …

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